vielfältige Agroforstwirtschaft

Bundesrat stimmt für vielfältige Agroforstwirtschaft

In der Bundesratssitzung am 25. Juni 2021 wurde mehrheitlich für den am 19. Mai 2021 vom Land Thüringen eingebrachten Antrag (Drucksache 420/21) zur Förderung von Agroforstsystemen gestimmt.

Dem Ergänzungsantrag (Drucksache 420/1/21) des Umweltministeriums von Baden-Württemberg wurde nicht zugestimmt. Mit diesem Ergänzungsantrag sollte die Anlage von Agroforstsystemen an Restriktionen des Naturschutzes gebunden werden, die die Umsetzung von Agroforstsystemen in der landwirtschaftlichen Praxis nahezu verunmöglicht hätte. Aus Sicht des Deutschen Fachverbands für Agroforstwirtschaft (DeFAF e.V.) sind derartige Bedingungen bei der Anlage eines Agroforstsystems nicht zielführend und zudem mit Blick auf den überwiegenden Teil der landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland fachlich unbegründet.

Denn die „Agroforstwirtschaft trägt zu mehr Klimaschutz bei, fördert die Biodiversität auf landwirtschaftlich genutzten Flächen und erhöht deren Klimaresilienz“, so der DeFAF. Deshalb lohne es sich, sowohl für die Landwirte als auch für die Natur, mehr Agroforstsysteme anzulegen und dieses seitens der Politik zu fördern.

Der nun beschlossene Antrag enthält drei Kernforderungen an die Bundesregierung:

  • Feste Verankerung von Agroforstsystemen im Agrarfördersystem, wobei bestehende Hemmnisse bei der Etablierung und Förderung von Agroforstsystemen bis zum Inkrafttreten der neuen GAP-Förderperiode abzubauen sind.
  • Vorlage einer rechtsverbindlichen Definition von Agroforstsystemen im Kontext der Agrarförderung mit Inkrafttreten der neuen GAP-Förderperiode, bei der auf bestehenden Ackerflächen die reversiblen Gehölzelemente Teil der produktiven landwirtschaftlichen Nutzfläche bleiben.
  • Unterstützung der Länder bei der Umsetzung von Agroforstsystemen und in diesem Zusammenhang Aufnahme des Fördertatbestandes „Agroforstwirtschaft“ in den GAK-Rahmenplan.

Für das Vorankommen einer vielfältigen Agroforstwirtschaft in Deutschland stellt der Bundesratsbeschluss einen wichtigen Meilenstein dar. „Nun gilt es, den in Bundestag und Bundesrat geäußerten politischen Willen auf Verordnungsebene im Sinne einer größtmöglichen Vielfalt an rechtlich möglichen und förderfähigen Agroforstsystemen umzusetzen.“, so der DeFAF. Die Weichen dafür sind jedenfalls vorerst in die richtige Richtung gestellt und viele Bauern und Bäuerinnen, die ihre Landnutzung klimagerecht gestalten wollen, können bald mit mehr Unterstützung rechnen.

Agroforstsystem mit Pioniergehölzen

vielfältige Agroforstwirtschaft steht auf dem Spiel

Liebe Mitstreiter*innen für eine klimagerechte Landwirtschaft,

 
im Bundesrat hat das Land Thüringen einen Entschließungsantrag zur Agroforstwirtschaft (Drucksache 420/21) eingebracht. Ziel ist, dass Landwirten endlich ermöglicht wird, ohne große Hürden Bäume auf ihre Äcker und Wiesen zu pflanzen, also vielfältige Agroforstsysteme anzulegen. Dies würde für Klimaschutz und Biodiversität einen enormen Fortschritt bedeuten, denn

– In Agroforstsystemen wird bedeutend mehr Humus aufgebaut und Kohlenstoff gebunden als in „normaler“ Landwirtschaft1–4

– Das Lokal- und Regionalklima lässt sich nachweislich signifikant abkühlen5–7

– Locker mit Bäumen durchsetzte Landschaften sind am besten für die Grundwasserneubildung und sichern die Trinkwasserversorgung8

– Agroforstsysteme schützen Gewässer und Böden vor Schadstoffen9–11

– Erosion wird vermieden, da die Böden mehr Wasser aufnehmen können und der Wind gebremst wird11,12

– Die Nahrungsmittelproduktion wird gegenüber Dürren und Unwettern stabilisiert, da Getreide etc. vor Austrocknung und Wind geschützt werden13,14

– Landwirtschaftliche Erträge können gesteigert werden: In Brandenburg wurden in Agroforstsystemen bis zu 16% Mehrertrag im Getreide festgestellt13

– Bäume produzieren den Großteil der Bioaerosole, die wiederum den Großteil der Wolkenbildung tragen: Ein deutlicher Mehrwert für den Klimaschutz über die Kohlenstoffbindung hinaus!8,15,16

– Schon einfache Baumstreifen mit schnellwachsenden Arten bieten Lebensraum für fast das 10fache an Arten im Vergleich zu Äckern ohne Bäume14,17

– Agroforstsysteme haben diese und weitere positive Effekte, egal ob der Betrieb konventionell, bio, demeter etc. arbeitet!

Doch nun könnte durch einen Änderungsantrag des baden-württembergischen Umweltministerium das ganze kippen! Demnach sollen nur „extensive Agroforstsysteme“ gefördert werden, nur „einheimische Gehölze“ sollen erlaubt sein, und die Pflanzung muss durch die Naturschutzbehörde genehmigt werden. Das wäre für die Wiederbegrünung unserer Landschaft und für den Klimaschutz ein schwerer Schlag – denn viele Landwirte wollen Klima, Gewässer, Böden etc. schützen, sie benötigen dabei aber einen Ertrag von ihren Flächen. Im Klimawandel braucht es dazu robuste Pflanzenzüchtungen und sicher auch Arten, die wir bisher hier nicht anbauen.

Sollte der Änderungsantrag durchgehen, ist zu befürchten, dass man sich bei der Ausgestaltung an bestehenden Verordnungen über gebietsheimische Arten und alte Sorten orientiert. Dann könnten Landwirte z.B. keine für den Obstbau neu gezüchteten Sorten oder hitzetolerante Fruchtgehölze aus wämeren Gegenden anbauen – das Aus für wichtige Klimabäume wie Esskastanie oder Baumhasel oder z.B. für trockenheitstolerante Apfelsorten.

Auch neu gezüchtete Pappeln oder Weiden, die mit Dürre und Wetterextremen klarkommen wären tabu – wo wir doch dringend auf nachwachsende Rohstoffe umsteigen müssen!

Ich habe als Planer allein in den letzten 2 Jahren hunderte Hektar sehr diverse Agroforstsysteme mit Betrieben umgesetzt und bei tausenden Hektar beraten. Die Landwirte wollen etwas ändern! Wenn wir ihnen jetzt Steine in den Weg legen wird unsere nicht klimagerechte Agrarlandschaft auf Jahrzehnte zementiert. Hier leistet der Naturschutz der Verwüstung Vorschub und das baden-württembergische Umweltministerium macht mit.

Bitte macht in eurem Umfeld bzw. über eure Kanäle auf die Problematik aufmerksam oder wendet euch direkt an das baden-württembergische Umweltministerium:

poststelle@um.bwl.de

Wir brauchen die Möglichkeit, die Landschaft klimagerecht umzubauen. Dazu müssen wir mit Bedacht, aber konsequent neue Baumarten pflanzen und brauchen auch neue Sorten. Die Agrarlandschaft mit ihren oft großen Freiflächen ist im Klimawandel nicht haltbar, da sie zu Austrocknung und Überhitzung beiträgt. Wir brauchen die Freiheit, diese Strukturen zu verändern. In der Produktionsfläche der Landwirtschaftsbetriebe müssen diese entscheiden können, welche Bäume sie pflanzen – nur so werden viele ihre Flächen und damit die Landschaft klimagerecht umbauen. Dogmatisches Festhalten am Schutz einzelner Arten oder an einem von der Verschiebung der Klimazonen schon überholten Naturbild sind jetzt kontraproduktiv.


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Dipl.-Forstwirt Philipp Gerhardt

http://baumfeldwirtschaft.de
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Mehr Infos zum Antrag im Bundesrat unter

https://www.topagrar.com/energie/news/kritik-der-abl-thueringens-agroforst-antrag-im-bundesrat-droht-zu-scheitern-12601663.html?utm_campaign=index&utm_source=topagrar&utm_medium=referral

https://www.l-iz.de/melder/wortmelder/2021/06/thueringens-initiative-im-bundesrat-fuer-die-agroforstwirtschaft-droht-zweckentfremdung-397825

https://www.bundesrat.de/SharedDocs/beratungsvorgaenge/2021/0401-0500/0420-21.html?nn=4353186
 
Problematische Änderungen in der Ausschussempfehlung (siehe Nummer 4a – neu):
https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2021/0401-0500/420-1-21.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Vielen Dank für die Initiative, die wichtige Lobbyarbeit und die Zusammenstellung der Links an meinen Kollegen Daniel Fischer, Agroforst-Beauftragter der AbL Mitteldeutschland e.V.!



Quellen:

1. Schwarzer, S. The potental of carbon sequestraton in the soil. Foresight Brief – Early Warning, Emerging Issues and Futures 13 (2019).

2. Cardinael, R. et al. Increased soil organic carbon stocks under agroforestry: A survey of six different sites in France. Agriculture, Ecosystems & Environment 236, 243–255 (2017).

3. Mohan Kumar, B. & Nair, P. Carbon sequestration potential of agroforestry systems: Opportunities and challenges. advances in agroforestry 8. Springer Science and Business Media (2011).

4. Mosquera-Losada, M. R., Freese, D. & Rigueiro-Rodríguez, A. Carbon Sequestration in European Agroforestry Systems. in Carbon Sequestration Potential of Agroforestry Systems (eds. Kumar, B. M. & Nair, P. K. R.) vol. 8 43–59 (Springer Netherlands, 2011).

5. Tölle, M. H., Gutjahr, O., Busch, G. & Thiele, J. C. Increasing bioenergy production on arable land: Does the regional and local climate respond? Germany as a case study. J. Geophys. Res. Atmos. 119, 2711–2724 (2014).

6. House-Peters, L. A. & Chang, H. Modeling the impact of land use and climate change on neighborhood-scale evaporation and nighttime cooling: A surface energy balance approach. Landscape and Urban Planning 103, 139–155 (2011).

7. Layton, K. & Ellison, D. Induced precipitation recycling (IPR): A proposed concept for increasing precipitation through natural vegetation feedback mechanisms. Ecological Engineering 91, 553–565 (2016).

8. Ellison, D. et al. Trees, forests and water: Cool insights for a hot world. Global Environmental Change 43, 51–61 (2017).

9. Kumar, S. Agroforestry and grass buffers for improving soil hydraulic properties and reducing runoff and sediment losses from grazed pastures. (University of Missouri–Columbia, 2009). doi:10.32469/10355/9867.

10. Ryan, J., Mcalpine, C., Ludwig, J. & Callow, J. Modelling the Potential of Integrated Vegetation Bands (IVB) to Retain Stormwater Runoff on Steep Hillslopes of Southeast Queensland, Australia. Land 4, 711 (2015).

11. Anderson, S. H., Udawatta, R. P., Seobi, T. & Garrett, H. E. Soil water content and infiltration in agroforestry buffer strips. Agroforest Syst 75, 5–16 (2009).

12. Udawatta, R. P., Krstansky, J. J., Henderson, G. S. & Garrett, H. E. Agroforestry Practices, Runoff, and Nutrient Loss: A Paired Watershed Comparison. J. ENVIRON. QUAL. 31, 12 (2002).

13. Kanzler, M., Böhm, C., Mirck, J., Schmitt, D. & Veste, M. Microclimate effects on evaporation and winter wheat (Triticum aestivum L.) yield within a temperate agroforestry system. Agroforestry Systems 93, 1821–1841 (2019).

14. Torralba, M., Fagerholm, N., Burgess, P. J., Moreno, G. & Plieninger, T. Do European agroforestry systems enhance biodiversity and ecosystem services? A meta-analysis. Agriculture, Ecosystems & Environment 230, 150–161 (2016).

15. Manoli, G. et al. Soil-plant-atmosphere conditions regulating convective cloud formation above southeastern US pine plantations. Glob Change Biol 22, 2238–2254 (2016).

16. Taraborrelli, D. et al. Hydroxyl radical buffered by isoprene oxidation over tropical forests. Nature Geosci 5, 190–193 (2012).

17. Unseld, R. et al. Leitfaden Agroforstsysteme – Möglichkeiten zur naturschutzgerechten Etablierung von Agroforstsystemen. (2011).

20210903-Gartenradio-Folge-459-Waldgaerten-und-Baumfeldwirtschaft

Kurs Rationelles Design von Waldgärten und Agroforstsystemen

 

  • Planungsgrundsätze von Waldgärten und Agroforstsystemen
  • Standortsanalyse – Planung – Umsetzung
  • Wasserhaushalt, Boden, Konkurrenz, Sukzession, Raumordnung und Erschließung einbeziehen
  • Effiziente Strukturen planen, Details ausarbeiten
  • Multifunktionalität & Nachhaltigkeit vereinen: Die richtigen Arten, Werkzeuge und Arbeitsverfahren auswählen
  • Historische Vorbilder verstehen und nutzen
  • Klimaplastisch planen auf lokaler und regionaler Ebene
  • Das eigene Projekt erfolgreich umsetzen

Inhalt

In diesem Kurs werde ich die Grundlagen vermitteln, um einen Waldgarten oder ein Agroforstsystem zielorientiert und effizient anzulegen.

In der mitteleuropäischen Tradition gibt es eine Reihe von Beispielen, die aufzeigen, wie Baum- und Strauchkulturen sinnvoll neben- und übereinander genutzt, sowie mit Tierhaltung und der Nutzung von nicht verholzenden Pflanzen kombiniert werden können. Als ökologisches Modell dient für Waldgärten, wie auch für Agroforstsysteme im größeren Maßstab die halboffene Weidelandschaft, weitere Orientierung bieten Hute- und Niederwälder.

Auf dieser Grundlage nutze ich erprobte, widerstandfähige und ertragreiche Sorten in verschiedenen Baum- und Strauchkulturen, die eine gesunde Grundversorgung sicherstellen. Bei mir steht ganz klar das Ziel, robuste und einfache Systeme zu schaffen, die leicht zu erhalten sind, im Vordergrund. Natürlich kann und sollte man auch immer etwas experimentieren, aber viel wichtiger ist, dass uns eine Landwirtschaft oder ein Garten ernährt und auch bearbeit- und verstehbar bleibt.

Daher vermittle ich in diesem Kurs vor allem die ökologischen Grundlagen, die jede(r) dann im Selbststudium vertiefen sollte. Daneben lasse ich meine Erfahrung aus der eigenen Planungs- und Umsetzungspraxis einfließen. Gemeinsam erarbeiten wir vor Ort Planungsbeispiele und diskutieren die vielen Fallstricke, die es zu umgehen gilt. Wir suchen gemeinsam Gehölze und andere mehr- und einjährige Pflanzen aus, mit denen die gewünschten Produkte und Leistungen nachhaltig in Landwirtschaft oder Garten erzeugt werden können.

Wir werden sehen, dass bestimmte Funktionen gezielt angesteuert werden müssen und nicht immer alle Ziele miteinander kompatibel sind – aber dass man auf jedem Standort in Mitteleuropa ein produktives Agroforstsystem anlegen kann, vom kleinen Waldgarten bis hin zu großen landwirtscahftlichen Anlagen. Die Planungsgrundsätze sind dabei überraschend ähnlich…

Voraussetzungen & Ziele

Gut durchdachte Planungen brauchen eine fundierte Ausbildung, um Zusammenhänge zu verstehen und die richtigen Techniken einsetzen zu können.

Der Kurs richtet sich an alle Interessierten, die einen Waldgarten oder ein Agroforstsystem anlegen wollen und bisher keine oder geringe Erfahrungen damit haben. Ökologisches Grundlagenwissen sowie land- und forstwirtschaftliche Detailkenntnisse sind willkommen, jedoch nicht erforderlich.
Am Ende des Kurses sollten die Teilnehmenden sich an eigene Planungen heranwagen und diese in ein funktionierendes System umsetzen können. Dazu sollen sie schon einige Fertigkeiten gelernt haben, vor allem aber auch den notwendigen Überblick über das Thema haben, um sich ggf. Hilfe und Rat zu holen. Wenn sie schon viel Vorwissen und Grundlagenkenntnisse hatten, können sie wahrscheinlich selbst eine Planung machen. Andernfalls sollte nach diesem Kurs klar sein, was es noch braucht. Teilnehmende ohne große Vorkenntnisse sollten sich dann mit Waldgärten und Agroforstsystemen soweit auskennen, dass sie wissen, welche Fähigkeiten sie noch brauchen, welche Lernangebote sich für sie lohnen und wo sie auf professionelle Leistungen zurückgreifen sollten.

Eine Möglichkeit zur Vertiefung des Wissens ist der Kurs http://baumfeldwirtschaft.de/termin/waldgartenkurs-2020-10/, den ich immer wieder anbiete.

 

Anreise

Der Kurs findet statt bei der Ebertsheimer Bildungsinitiative – EBI e.V., Eduard Mann Str. 1-7 in 67280 Ebertsheim.

Der Bahnhof Ebertsheim an der Linie des RB46 (Frankenthal-Ramsen/Eiswoog) ist ca. 8 Gehminuten entfernt. Anreise mit dem Auto: Süd A 6, Abfahrt „Grünstadt“ – Nord A 63, Abfahrt „Göllheim“. Kursbeginn ist Freitag um 14 Uhr und Kursende am Sonntag um 16 Uhr.

Kosten, Unterkunft

Das Kurswochenende inklusive Unterkunft und Bio-Vollverpflegung kostet 450 € im Doppel- / Mehrbettzimmer, ermäßigt 350 € (mit Studenten- / Ausbildungsnachweis – bitte bei der Anmeldung anfragen) und 500 € im Einzelzimmer.

Sowohl für Unterkunft als auch den Kurs können wir den schönen Rahmen des Gäste- & Seminarhauses „Landlust Wendel“ in der Rodenbacher Str.1, Ebertsheim, genießen! Frühstück, Mittag- und Abendessen werden biologisch und so regional wie möglich frisch zubereitet und sind im Kurs mit inbegriffen – auf Wunsch auch gerne rein vegetarische oder vegane Verpflegung. Das aktuelle Hygienekonzept des Seminarhauses wird nach Anmeldung mitgeteilt.

Corona-Info

Die Corona-Situation stellt kein Risiko für die Anmeldung dar: Sollte der Kurs aufgrund von Einschränkungen nicht stattfinden können, wird ein Nachholtermin mit den Teilnehmenden vereinbart und/oder der Teilnahmebeitrag umgehend zurücküberwiesen.

Rückfragen auch gerne telefonisch unter 06359-9613103

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über den Veranstaltungskalender der Ebertsheimer Bildungsinitiative – EBI e.V. unter https://ebi-ev.de/buchen/ – Dort einfach den Kurs am entsprechenden Termin suchen. Anmeldeschluss ist der 07.03.2021.

Ablauf

 

Wenn ihr am Freitag angereist seid, geht es um 14 Uhr los. Wir werden uns gemeinsam dem Thema Waldgärten und „hölzerne Landwirtschaft“ widmen und in ihre Geschichte und Zukunftsperspektiven eintauchen. Am Samstag wird es dann praktischer, wir werden uns das Gelände des Veranstaltungsortes erschließen und vor Ort viele Aspekte der Waldgartengestaltung greifbar machen. Die Erfahrung zeigt, dass es oft Sinn hat, manche Punkte vorzuziehen oder zu verschieben, weshalb ich hier nur die Zeiten angebe. Am Sonntag vertiefen wir verschiedene Werkzeuge bei der Planung von Waldgärten und Agroforstsystemen und wir sprechen über Fallstricke, Tricks und Kniffe.

Die Kurszeiten sind:

Freitag nachmittags von 14-19 Uhr

Samstag vormittags von 9-13 Uhr

Samstag nachmittags von 14-18 Uhr

Sonntag vormittags von 9-13 Uhr

Sonntag nachmittags von 14-16 Uhr

Anmeldung unter https://ebi-ev.de/buchen/

20210903-Gartenradio-Folge-459-Waldgaerten-und-Baumfeldwirtschaft

Kurs: Rationelles Design von Waldgärten und Agroforstsystemen

 

  • Einführung in die Planung von Waldgärten und Agroforstsystemen
  • Den Standort verstehen und die richtigen Werkzeuge und Methoden identifizieren
  • Wasserhaushalt, Boden, Konkurrenz, Sukzession, Raumordnung und Erschließung einbeziehen
  • Eine geeignete Struktur für die angestrebten Ziele finden: Verfügbare Maschinen, Beerntbarkeit, Zeitmanagement etc. einbeziehen
  • Multifunktionalität und Nachhaltigkeit
  • Historische Vorbilder verstehen und nutzen
  • kulturelle Aspekte des Waldgärtnerns
  • Umgang mit dem Klimawandel

Inhalt

In diesem Kurs werde ich die Grundlagen vermitteln, um einen Waldgarten oder ein Agroforstsystem zielorientiert und effizient anzulegen. Für alle, die es ernst meinen mit einer nachhaltigen (Selbst-)versorgung.

Oft wird mit Waldgärten eine gewisse Unordnung und ein Bild von hohen Bäumen und viel Schatten assoziiert. Wir werden sehen, dass das überhaupt nicht so sein muss! In der mitteleuropäischen Tradition gibt es eine Reihe von Beispielen, die aufzeigen, wie Baum- und Strauchkulturen sinnvoll neben- und übereinander genutzt, sowie mit Tierhaltung und der Nutzung von nicht verholzenden Pflanzen kombiniert werden können. Als ökologisches Modell dient hier – wie auch bei temperierten Agroforstsystemen im größeren Maßstab – die halboffene Weidelandschaft, weitere Orientierung bieten Hute- und Niederwälder.

Auf dieser Grundlage nutze ich erprobte, widerstandfähige und ertragreiche Sorten in verschiedenen Baum- und Strauchkulturen, die eine gesunde Grundversorgung sicherstellen. Im Gegensatz zu einer in der Praxis weit verbreiteten Verspieltheit, steht bei mir ganz klar das Ziel, robuste und einfache Systeme zu schaffen, die leicht zu erhalten sind. Natürlich kann und sollte man auch immer etwas experimentieren, aber viel wichtiger ist, dass uns ein Garten ernährt und er auch bearbeit- und verstehbar bleibt.

Daher vermittle ich in diesem Kurs vor allem die ökologischen Grundlagen, die jede(r) dann im Selbststudium vertiefen sollte. Daneben lasse ich meine Erfahrung aus der eigenen Selbstversorgung und aus von mir geplanten oder besichtigten (funktionierenden und auch nicht funktionierenden) Systemen einfließen. Gemeinsam erarbeiten wir vor Ort Planungsbeispiele und diskutieren die vielen Fallstricke, die es zu umgehen gilt. Wir suchen gemeinsam Gehölze und andere mehr- und einjährige Pflanzen aus, mit denen die gewünschten Produkte und Leistungen nachhaltig im Garten erzeugt werden können.

Wir werden sehen, dass nicht alles „im Kielwasser“ eines „naturnahen Waldgarten“-Dogmas zu erreichen ist, sondern bestimmte Dinge gezielt angesteuert werden müssen. Dennoch ist es möglich, den Energieeinsatz zu minimieren, indem man mit der natürlichen Sukzession arbeitet – und nur dort gegen sie, wo es notwendig ist.

Voraussetzungen & Ziele

Gut durchdachte Planungen brauchen eine fundierte Ausbildung, um Zusammenhänge zu verstehen und die richtigen Techniken einsetzen zu können.

Der Kurs richtet sich an alle Interessierten, die einen Waldgarten oder ein Agroforstsystem anlegen wollen und bisher keine oder geringe Erfahrungen damit haben. Ökologisches Grundlagenwissen sowie land- und forstwirtschaftliche Detailkenntnisse sind willkommen, jedoch nicht erforderlich.
Am Ende des Kurses sollten die Teilnehmenden sich an eigene Planungen heranwagen und diese in ein funktionierendes System umsetzen können. Dazu sollen sie schon einige Fertigkeiten gelernt haben, vor allem aber auch den notwendigen Überblick über das Thema haben, um sich ggf. Hilfe und Rat zu holen. Wenn sie schon viel Vorwissen und Grundlagenkenntnisse hatten, können sie wahrscheinlich selbst eine Planung machen. Andernfalls sollte nach diesem Kurs klar sein, was es noch braucht. Teilnehmende ohne große Vorkenntnisse sollten sich dann mit Waldgärten und Agroforstsystemen soweit auskennen, dass sie wissen, welche Fähigkeiten sie noch brauchen, welche Lernangebote sich für sie lohnen und wo sie auf professionelle Leistungen zurückgreifen sollten.

Eine Möglichkeit zur Vertiefung des Wissens ist der Kurs http://baumfeldwirtschaft.de/termin/waldgartenkurs-2020-10/, den ich immer wieder anbiete.

Anreise, Kosten, Unterkunft

Der Kurs findet statt bei

Kientalrerhof
Griesalpstrasse 44
3723 Kiental
Schweiz

Details zur Unterkunft, Verpflegung und Anreise können beim Veranstalter eingesehen bzw. erfragt werden.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über den Veranstaltungskalender des Kientalerhofs unter https://www.kientalerhof.ch/ – Dort einfach den Kurs am entsprechenden Termin suchen.

Ablauf

Wenn ihr am Freitag angereist seid, geht es um 14 Uhr los. Wir werden uns gemeinsam dem Thema Waldgärten und „hölzerne Landwirtschaft“ widmen und in ihre Geschichte und Zukunftsperspektiven eintauchen. Am Samstag wird es dann praktischer, wir werden uns das Gelände des Veranstaltungsortes erschließen und vor Ort viele Aspekte der Waldgartengestaltung greifbar machen. Die Erfahrung zeigt, dass es oft Sinn hat, manche Punkte vorzuziehen oder zu verschieben, weshalb ich hier nur die Zeiten angebe. Am Sonntag vertiefen wir verschiedene Werkzeuge bei der Planung von Waldgärten und Agroforstsystemen und wir sprechen über Fallstricke, Tricks und Kniffe.

Die Kurszeiten sind:

Freitag nachmittags von 14-19 Uhr

Samstag vormittags von 9-13 Uhr

Samstag nachmittags von 14-18 Uhr

Sonntag vormittags von 9-13 Uhr

Sonntag nachmittags von 14-16 Uhr

Anmeldung unter https://www.kientalerhof.ch/

20210903-Gartenradio-Folge-459-Waldgaerten-und-Baumfeldwirtschaft

Kurs: Rationelles Design von Waldgärten und Agroforstsystemen I

 

  • Einführung in die Planung von Waldgärten und Agroforstsystemen
  • Den Standort verstehen und die richtigen Werkzeuge und Methoden identifizieren
  • Wasserhaushalt, Boden, Konkurrenz, Sukzession, Raumordnung und Erschließung einbeziehen
  • Eine geeignete Struktur für die angestrebten Ziele finden
  • Multifunktionalität und Nachhaltigkeit
  • Historische und kulturelle Aspekte des Waldgärtnerns
  • Umgang mit dem Klimawandel

Inhalt

In diesem Kurs werde ich die Grundlagen vermitteln, um einen Waldgarten oder ein Agroforstsystem zielorientiert und effizient anzulegen. Für alle, die es ernst meinen mit einer nachhaltigen (Selbst-)versorgung.

Oft wird mit Waldgärten eine gewisse Unordnung und ein Bild von hohen Bäumen und viel Schatten assoziiert. Wir werden sehen, dass das überhaupt nicht so sein muss! In der mitteleuropäischen Tradition gibt es eine Reihe von Beispielen, die aufzeigen, wie Baum- und Strauchkulturen sinnvoll neben- und übereinander genutzt, sowie mit Tierhaltung und der Nutzung von nicht verholzenden Pflanzen kombiniert werden können. Als ökologisches Modell dient hier – wie auch bei temperierten Agroforstsystemen im größeren Maßstab – die halboffene Weidelandschaft, weitere Orientierung bieten Hute- und Niederwälder.

Auf dieser Grundlage nutze ich erprobte, widerstandfähige und ertragreiche Sorten in verschiedenen Baum- und Strauchkulturen, die eine gesunde Grundversorgung sicherstellen. Im Gegensatz zu einer in der Praxis weit verbreiteten Verspieltheit, steht bei mir ganz klar das Ziel, robuste und einfache Systeme zu schaffen, die leicht zu erhalten sind. Natürlich kann und sollte man auch immer etwas experimentieren, aber viel wichtiger ist, dass uns ein Garten ernährt und er auch bearbeit- und verstehbar bleibt.

Daher vermittle ich in diesem Kurs vor allem die ökologischen Grundlagen, die jede(r) dann im Selbststudium vertiefen sollte. Daneben lasse ich meine Erfahrung aus der eigenen Selbstversorgung und aus von mir geplanten oder besichtigten (funktionierenden und auch nicht funktionierenden) Systemen einfließen. Gemeinsam erarbeiten wir vor Ort Beispielplanungen und diskutieren die vielen Fallstricke, die es zu umgehen gilt. Wir suchen gemeinsam Gehölze und andere mehr- und einjährige Pflanzen aus, mit denen die gewünschten Produkte und Leistungen nachhaltig im Garten erzeugt werden können.

Wir werden sehen, dass nicht alles „im Kielwasser“ eines „naturnahen Waldgarten“-Dogmas zu erreichen ist, sondern bestimmte Dinge gezielt angesteuert werden müssen. Dennoch ist es möglich, den Energieeinsatz zu minimieren, indem man mit der natürlichen Sukzession arbeitet – und nur dort gegen sie, wo es notwendig ist.

Voraussetzungen & Ziele

Gut durchdachte Planungen brauchen eine fundierte Ausbildung, um Zusammenhänge zu verstehen und die richtigen Techniken einsetzen zu können. In diesem Kurs vermittle ich einen Überblick über die Grundlagen und will zur Vertiefung der Thematik anregen.

Der Kurs richtet sich an alle Interessierten, die einen Waldgarten oder ein Agroforstsystem anlegen wollen und bisher keine oder geringe Erfahrungen damit haben. Ökologisches Grundlagenwissen sowie land- und forstwirtschaftliche Detailkenntnisse sind willkommen, jedoch nicht erforderlich.
Am Ende des Kurses sollten die Teilnehmenden sich an eigene Planungen heranwagen und diese in ein funktionierendes System umsetzen können. Dazu sollen sie schon einige Fertigkeiten gelernt haben, vor allem aber auch den notwendigen Überblick über das Thema haben, um sich ggf. Hilfe und Rat zu holen. Wenn sie schon viel Vorwissen und Grundlagenkenntnisse hatten, können sie wahrscheinlich selbst eine Planung machen. Andernfalls sollte nach diesem Kurs klar sein, was es noch braucht. Teilnehmende ohne große Vorkenntnisse sollten sich dann mit Waldgärten und Agroforstsystemen soweit auskennen, dass sie wissen, welche Fähigkeiten sie noch brauchen, welche Lernangebote sich für sie lohnen und wo sie auf professionelle Leistungen zurückgreifen sollten.

Eine Möglichkeit zur Vertiefung des Wissens ist der Kurs http://baumfeldwirtschaft.de/termin/waldgartenkurs-2020-10/

Anreise

Brück liegt im nördlichen Fläming. Aus dem Südwesten Berlins ist es in einer halben Stunde zu erreichen, von Leipzig sind es ca. anderthalb Stunden.

Der Bahnhof Brück (Mark) an der Linie des RE 7 zwischen Berlin und Bad Belzig ist ca. 20 Gehminuten entfernt vom Projekthaus ‚Frieda‘.

Kosten

Die Kursgebühr inklusive Vollwert-Bio-Verpflegung (Frühstück, Mittag, Abendessen) kostet für Privatzahler 350 €, ermäßigt 300 € (Bitte bei der Anmeldung anfragen). Für Mitarbeiter*innen von Unternehmen und Organisationen beträgt der Teilnehmerbeitrag pro Person 400 €.

Unterkunft & Verpflegung

Für alle Teilnehmenden gibt es ohne zusätzliche Kosten für die Dauer des Kurswochenendes die Möglichkeit, im Waldgarten zu zelten. Ein einfaches Matratzenlager für die Nächtigung mit Schlafsack/ eigener Bettwäsche, mit gemeinsam genutztem Bad (Dusche, WC) kann für 5 € pro Nacht genutzt werden. Dies bitte bei der Anmeldung mit angeben, die Gebühr dafür ist vor Ort in bar zu bezahlen. Alternativ stehen in der Umgebung Unterkünfte in Gasthöfen zur Verfügung, um die man sich selbst kümmern kann.
Frühstück, Mittag- und Abendessen werden biologisch, vegetarisch und so regional wie möglich frisch zubereitet und sind im Kurs mit inbegriffen.

 

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular hier.

 

oder per Email an philipp.gerhardt@baumfeldwirtschaft.de

Bei der Anmeldung anzugeben sind:

  • Name, Adresse, Telefonnummer, Unternehmen
  • Preiskategorie (Privatzahler/ ermäßigt/ Unternehmen)
  • 1-2 Sätze zu Vorwissen, besonderem Interesse und Wünschen
  • Unterbringungsart (eigenes Zelt/ Matratzenlager/ extern)

Nach Eingang der Anmeldung  bekommt ihr eine Bestätigungs-Email mit den Zahlungsmodalitäten. Wenn der Teilnahmebeitrag eingegangen ist, seid ihr angemeldet.

Rückfragen auch gern telefonisch (OI7O I56 4O 42, siehe Kontakt).

Ablauf

Wenn ihr am Freitag zu 15 Uhr angereist seid, geht es um 16 Uhr los. Wir werden uns gemeinsam dem Thema Waldgärten und „hölzerne Landwirtschaft“ widmen und in ihre Geschichte und Zukunftsperspektiven eintauchen. Am Samstag wird es dann praktischer, wir werden uns das Gelände des Veranstaltungsortes erschließen und vor Ort viele Aspekte der Waldgartengestaltung greifbar machen. Die Erfahrung zeigt, dass es oft Sinn hat, manche Punkte vorzuziehen oder zu verschieben, weshalb ich hier nur die Zeiten angebe. Am Sonntag entwickeln die Teilnehmenden ihre eigenen Planungen am Veranstaltungsort und wir sprechen über Fallstricke, Tricks und Kniffe.

Die Kurszeiten sind:

Freitag nachmittags von 16-19 Uhr

Samstag vormittags von 9-13 Uhr

Samstag nachmittags von 14-18 Uhr

Sonntag vormittags von 9-13 Uhr

Sonntag nachmittags von 14-16 Uhr

 

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Keyline Design für Solidarische Landwirtschaft wächst und gedeiht

Luftaufnahme vom Keyline Design, das ich 2018 für die Solidarische Landwirtschaft ‚Minga‘ bei Zürich erstellt und eingemessen habe. Foto von Urs Ambühl.

Die nahe Zürich gelegene Solidarische Landwirtschaft ‚Minga vo Meile‚ hat im Jahr 2018 einen Selbsterntegarten mit ausschließlich mehrjährigen Gemüsen, Stauden, Sträuchern und Bäumen angelegt. Dafür habe ich ein Schlüssellinienmuster (siehe Keyline Design) erstellt und eingemessen. Damit wird der Feuchtigkeitshaushalt der Fläche ausgeglichen, indem die Pflanz- bzw. Beetreihen ein leichtes Gefälle vom feuchteren zum trockenern Bereich der Fläche aufweisen. Die Stellen, an denen es oft zu nass war und wo es zu Oberflächenabfluss kam, werden also hinsichtlich dieser Problematik entschärft. Dort, wo es vorher trockener war, steht mehr Wasser zur Verfügung, das dort außerdem länger gehalten wird und in die Tiefe einsickern kann.
Eine ausführliche Beratung zu Fruchtertragsgehölzen und anderen Aspekten von Agroforstsystemen wurde auch dort in Zusammenarbeit mit den Kollegen von Permagold, PARela und baumfeldwirtschaft.de durchgeführt und zahlreiche Studierende waren vor Ort um sich mit uns über Keyline Design etc. auszutauschen. So wurde schon im Planungsprozess ein wesentliches Ziel der SoLaWi berücksichtigt, nämlich Wissensaustausch und gemeinsames Lernen zu fördern. Das Design, was nun dort angelegt wurde, hat eine Modellcharakter für kleinere und insbesondere solidarische Landwirtschaften.

Kürzlich habe ich einige Aufnahmen bekommen, die zeigen, wie das System jetzt, ein halbes Jahr nach der Anlage aussieht. Das schöne ist, dass dort eine auf Gehölzkulturen basierende, also den Boden nicht störende, Nahrungsmittelproduktion mit Schlüssellinienkultur (siehe Keyline Design), dem Prinzip der solidarischen Landwirtschaft und der Selbsternte kombiniert werden. Dadurch ergeben sich nicht nur zahlreiche positive Effekte  für das lokale Ökosystem und das Klima, sondern es entsteht auch ein Ökosystembewusstsein unter der bewirtschaftenden Gemeinschaft.