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Langsames Wasser, kühlendes Grün
Ab sofort ist das Buch „Langsames Wasser, kühlendes Grün“ von Sassa Franke und Philipp Gerhardt im Oekom Verlag erhältlich. Es zeigt, wie Agroforst und Keyline Design mit einfachen, großflächig einsetzbaren Maßnahmen für kühlende Klimalandschaften sorgen können. Das Buch macht Mut: Es verbindet neueste Forschung mit konkreten Werkzeugen für Betriebe, Kommunen und alle, die Landschaft aktiv verändern wollen.
Ein Keyline-System für den Münzinghof
Der Münzinghof bei Velden ist eine inklusive Dorfgemeinschaft, in der Menschen mit und ohne Assistenzbedarf zusammen leben und einen biodynamischen Hof bewirtschaften. In diese Struktur fügt sich das neue Keyline-System ein, das Baumfeldwirtschaft auf den hofeigenen Flächen angelegt hat. Entlang der Wässerlinien haben wir Anfang Dezember mehr als 400 Bäume gepflanzt: Nüsse, Wertholzarten und Obsthalbstämme. Sie verbessern Wasserrückhalt, Bodenfruchtbarkeit und Mikroklima und machen den Münzinghof zu einem Lernort für zukunftsfähige Landwirtschaft.
ITADA-Forum in Hochfelden
Am 11. Dezember 2025 fand in Hochfelden (F) das ITADA-Forum zum Thema „Wassermanagement in Ackerbauregionen“ statt. Es wurden aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze rund um Wasserhaushalt, Erosion und Klimaanpassung diskutiert. Ab 13:45 Uhr gestaltete Philipp Gerhardt einen Vortragsblock zum Thema „Keyline Design, Wässerlinien und Agroforst: Praxisperspektiven der Klimaanpassung“ und stellte praktische Erfahrungen aus der Beratung vor. Der Beitrag richtete sich an ein Fachpublikum aus Praxis und Verwaltung.
Ökofeldtage 2025
Baumfeldwirtschaft war auf den Ökofeldtagen 2025 mit Messeständen und zahlreichen Vorträgen vertreten. Im Mittelpunkt standen Agroforst und Keyline Design – von praktischer Flächenplanung bis zu Klimawirkungen. Am Stand konnten Besucher Projektbeispiele, Karten und Planungen sehen und konkrete Fragen zu ihren eigenen Flächen stellen. In Vorträgen zeigte Philipp Gerhardt, wie sich Ertrag, Bodenaufbau, Wasserrückhalt und Klimastabilität verbinden lassen. Viele intensive Gespräche, neue Kontakte und Kooperationsideen haben gezeigt: Das Interesse an praxisnahen Lösungen für klimaresiliente Landwirtschaft wächst !